Abdurrahman Gülbeyaz (geb. 1962 in İskenderun) studierte englische Sprache, Literatur und Kultur, Musikwissenschaften und Medizinsoziologie in der Türkei und
in Deutschland. Seine Promotion absolvierte er an der Fakultät für Humanwissenschaften der Universität Osaka. Seit 1999 konzentriert sich seine Forschung vor allem auf den Zusammenhang zwischen
sozialen Transformationsprozessen und sozial relevanten semiotischen Systemen wie Sprache, Musik und Religion.
Er lehrte als Associate Professor an der Universität Osaka in Japan und an der Salahaddin-Universität in Südkurdistan. Derzeit ist er Professor an der Fakultät für Globale
Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Nagasaki, wo er Semiotik, Medientheorie und Kulturwissenschaften unterrichtet.
Neben literarischen Übersetzungen aus dem Türkischen, Englischen, Kurdischen, Aserbaidschanischen und Japanischen umfasst sein Werk unter anderem A New Book of Anatomy on Modern Global Society:
Introduction to the Humanities and Social Sciences of the 21st Century (2021), Meaning in Language and Music: Sign and Slaughter (2016) und Sprache und Conditio Humana: Sprachhandlung und
Mehrsprachigkeit in Konfliktgesellschaften (2015).
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In Übersetzung von Abdurrahman Gülbeyaz aus dem Türkischen erscheint 2026 im Verlag auf dem Ruffel:
Alevitische Gesänge: Deyiş und Nefes
von Schah Ismail Hatâî
(zweisprachig, Türkisch und Deutsch auf gegenüberliegenden Seiten)