Glück allein

Kurzgeschichten von

Behçet Çelik

 

Aus dem Türkischen übersetzt von

Christel Schütte

Behçet Çeliks Figuren empfinden sehr stark das Geflecht der Beziehungen und des Umfelds, in denen sie leben. Mit dieser Bewusstheit hinterfragen sie, ob die Konstruktionen ihres Lebens einen Sinn ergeben. So kommt es zu Momenten der Einsicht, die für Çelik jedoch »kein Aufblitzen einer Wahrheit ein für allemal, sondern ein Aufscheinen bedeuten, das vielleicht im nächsten Augenblick wieder erlischt, oder vielleicht nur eine kleine Helligkeit verbreitet.« Çelik sagt weiter: »Vielleicht sehen wir in diesem Licht nicht viel, oder wir sehen nur, dass die Dinge nicht so sind, wie wir sie gewohnt sind zu sehen. Ich halte die Kurzgeschichte für eine geeignete Form, um solche momentanen Lichtblicke zum Thema zu machen.«